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Was ist eigentlich eine Kryptowährung?

Münzgeld und Geldscheine verlieren mehr und mehr an Bedeutung. In Frankreich und Italien sind Bargeld-Geschäfte über tausend Euro bereits verboten. Obwohl es sich nicht um gesetzliches Geld handelt, ist Buchgeld oder Giralgeld nun die Grundlage des Zahlungsverkehrs.

Bis heute organisieren Banken den Zahlungsverkehr, stellen die nötigen Systeme zur Verfügung und berechnen ihren Kunden für diese Dienstleistungen Gebühren. Da das Geldsystem immer komplexer, unübersichtlicher und unbeständiger wird, werden auch die Kosten für diese Dienstleistungen immer unübersichtlicher und am Endes immer teurer.

Die europäische Zentralbank garantiert uns, dass die Euroscheine und Münzen als Zahlungsmittel anerkannt sind. Doch durch die geldmengengetriebene Inflation sorgt diese dafür, dass Waren teurer und das Geld weniger Wert wird. So hat sich die Geldmenge in Euroraum seit 2008 fast verdoppelt.

Seit 2009 gibt es eine Alternative zu unserem heutigen Geldsystem. Die Kryptowährung!

Die Gruppe oder die Person (das ist bis heute nicht bekannt) Namens Satoshi Nakamato brachte eine Revolution in die Welt. Sie kamen zu dem Entschluss, dass es in der digitalen Welt ein besseres Zahlungsmittel als Bargeld geben kann. Dieser Möglichkeit verpassten sie den Namen Kryptowährung.

Digitales Geld

Eine Kryptowährung ist Geld in digitaler Form, ähnlich wie unser heutiges Giralgeld.
Genauso wie das Giralgeld auf unserem Konto, ist eine Kryptowährung kein gesetzlich anerkanntes Zahlungsmittel. Der Bundestag und Eurozone behandeln Kryptowährungen jedoch als Rechnungseinheit, sprich pseudo Geld. Am 01.01.2017 werden diesbezüglich EU-Regulierungen in Kraft treten die auch kryptische Währungen betreffen.

Der Name kryptisches Geld kommt von Kryptographie. Kryptographie ist die Wissenschaft Informationen oder Daten zu verschlüsseln oder zu schützen. Erschaffen werden Kryptowährungen durch deren Mitglieder

Wie erstellt man eine Kryptowährung?

Kryptowährungen müssen durch leistungsfähige Computer errechnet werden.
Grundlage hierfür ist ein nicht veränderbarer Algorithmus. Ein Algorithmus ist ein Weg zur Lösung einer Aufgabe. Bei kryptischem Geld ergibt die Lösung einer Rechenaufgabe eine Münze.

Beispiel:
Der Algorithmus hat einen Wert 5. Um auf den Wert 5 zu kommen, kann man drei verschiedene Zahlenkombinationen nutzen: 0+5/1+4/2+3

Mit einem Algorithmus mit dem Wert 5 kann man also 3 kryptische Münzen errechnen.

An Stelle eines Geldscheins oder einer Münze für die Bezahlung von Waren oder Dienstleistungen, besitzt man also ein „Patent“ einer Rechenlösung, für eine kryptische Währung.

Eine tatsächliche Kryptowährung ist in der Menge begrenzt

Durch den Algorithmus, der sich nicht mehr ändern lässt, sind kryptische Währungen in Ihrer möglichen Anzahl begrenzt. Kryptowährungen werden auch als das Gold des Internets bezeichnet und können keine Inflation aufweisen.
Da nur Staaten Geld beliebig vermehren dürfen, sind Kryptowährungen mit unbestimmter Anzahl immer illegal. Der Algorithmus der Kryptowährung OneCoin lässt zum Beispiel nur 120 Milliarden Münzen zu.

Kryptowährungen haben wie jedes andere Zahlungsmittel nur dann einen Wert, wenn wir daran glauben. Hinter staatlichem Geld stehen Nationalstaaten, Zentralbanken oder Staatenbündnisse wie die EU, die mit riesigen Institutionen unseren Glauben an die staatlichen Währungen festigen wollen.
Bei kryptischem Geld sind es die Mitglieder, die den Glauben an die Währung schaffen und den Wert durch Angebot und Nachfrage bestimmen. Banken oder Institutionen sind bei kryptischem Geld nicht notwendig.

Kryptogeld ist unabhängig von Staaten und Banken

Kryptogeld wird von Menschen, nicht von Staaten oder Institutionen geschaffen.
Genau deshalb funktionieren kryptische Währungen auch ohne Banken oder Finanzinstitute. Ähnlich wie bei einem Email Konto, können Münzen einer Kryptowährung innerhalb von Minuten von Person A, zu Person B, gesendet werden.

Die Mitglieder haben durch ihr eigenes Konto jederzeit die Kontrolle über ihr Geld. Keine Bank und keine Regierung kann das Konto sperren oder einfrieren. Dank der öffentlichen Buchführung namens Blockchain, haben die Mitglieder einer Kryptowährung immer einen Überblick was innerhalb des Systems der Kryptowährung passiert.

Die Blockchain Technologie erschüttert die etablierte Finanzwelt

Unser heutiges Finanz- und Geldsystem ist sehr unübersichtlich.
Mit der Blockchain-Technologie wurde ein System entwickelt, das jedem Menschen die Möglichkeit gibt, zu kontrollieren ob innerhalb des kryptischen Währungssystems alles mit rechten Dingen zugeht. Dank der Technologie können auch keine Münzen heimlich hinzugefügt oder entwendet werden.
Die Blockchain Technologie macht der Finanzwelt Angst. Diese versucht nun sogar schon ihre eigene Kryptowährung zu schaffen um den Anschluss an Bitcoin, OneCoin und Co. nicht zu verlieren.
Eins ist klar, wenn sich eine Kryptowährung wirklich etabliert, würde dies das Aus für die Macht und den großen Handlungsspielraum der Banken und Finanzinstitute bedeuten.

Durch die steigende Nachfrage nach Alternativen zu den heutigen instabilen Währungen, bekommen Kryptowährungen immer stärkeren Zulauf. Dadurch steigt auch der Wert der Kryptowährungen.
Wer Beispielsweise 2008 dreißig Euro in Bitcoins investiert hat, hatte 2013 Bitcoins im Wert von einer Millionen Euro! Das gleiche Potenzial steckt in OneCoin, wobei die Wertentwicklung und das Mining der Coins hier noch in einem sehr frühen Stadium sind, was für alle Mitglieder enorme Chancen bedeutet.


Wichtige Begriffe kurz erklärt…