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Kann ich hier auch mit Bitcoin zahlen?

Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum gewinnen immer mehr an Bedeutung und werden auch in der breiten Bevölkerung zunehmend zum Gesprächsthema. Trotz der Zweifel, ob der Hipe um Kryptowährungen eine Blase sein könne, hat der kurzzeitige Kursanstieg des Bitcoin Ende 2017 viele Menschen auf die Währung aufmerksam gemacht.

Zunächst muss man wissen, dass Bitcoin die wohl bekannteste, jedoch bei weitem nicht die einzige Kryptowährung ist. Andere Kryptowährungen haben ihren Focus auf günstigen Transaktionen, auf der Anonymität von Sender, Empfänger und Transaktion, der Schnelligkeit der Blockchain oder auf Smart Contracts.

Es gibt inzwischen weit über 1000 Kryptowährungen von denen man jedoch bestenfalls fünf Prozent kennen muss. Falls Sie wissen möchten, welches die Coins mit dem größten Marktanteil (Marktkapitalisierung sind, können Sie dies hier Top100 Coins einsehen.

 

Dieser Beitrag befasst sich nicht mit Bitcoin als Spekulationsobjekt, sondern mit Kryptowährung im allgemeinen als mögliches Zahlungsmittel.

 

Warum sollte ein Händler, Online-Shop oder Dienstleister seinen Kunden ermöglichen mit Kryptowährungen zu bezahlen?

Eine ähnliche Fragestellung hat sich ein Online-Händler auch zu stellen, bevor er sich bei dem Kreditkartenanbieter seiner Wahl registriert oder bei PayPal ein Konto eröffnet.

  1. Der häufigste Grund ist: Weil Ihre Kunden gerne damit zahlen möchten!
    Kryptowährungen werden zunehmend gängiger und insbesondere Kunden die selbst Kryptowährung halten oder damit Geld verdienen, möchten diese auch zum Bezahlen nutzen.
  2. Kryptowährungs-Zahlungen kann man nicht widerrufen!
    Es gibt keine Rückbuchung von Lastschriften, geplatzte Kreditkartenabbuchungen oder durch den PayPal-Käuferschutz revidierte Zahlungen. Eine Kryptowährungs-Zahlung ist nach der Bestätigung abgeschlossen.
  3. Die Gebühren sind viel niedriger und werden vom Käufer bezahlt.
    Sofort-Zahlungssysteme wie PayPal, Kreditkarte oder Zahlungsportale verlangen hohe Gebühren. So berechnet PayPal üblicherweise 1,95% zzgl. 0,35 € Transaktionsgebühren.
    Das Senden von Kryptowährung ist üblicherweise um ein vielfaches günstiger. Zudem muss die Gebühr für das Senden immer vom Käufer getragen werden.

 

Für Sie als Händler ist das OK? Aber warum sollte Ihr Kunde mit Kryptowährung bezahlen?

  1. Die Zahlung erfolgt unmittelbar. 
    Ihr Kunde sendet Kryptowährung aus seinem Wallet an Ihre Adresse. Die Zahlung wird in der Blockchain abgespeichert und im System verifiziert. Das erfolgt im Normalfall unmittelbar.
  2. Die Gebühren sind viel niedriger.
    Ihr Kunde muss weniger Gebühren für PayPal oder Kreditkarte zahlen, was Sie wettbewerbsfähiger und interessanter für den Käufer macht und auch auf beiden Seiten Geld spart. Eine Transaktion mit Litecoin liegt heute bei ca. 0,08 €. Wird ein Krypto-Zahlungsanbieter zwischengeschaltet, fallen üblicherweise 0,50% – 1,00% Gebühren an.

Wie kann der Händler Kryptowährung als Zahlungs­möglichkeit integrieren?

Grundsätzlich benötigen Sie bei Kryptowährung keinen Dritten. Das Konzept basiert auf einem Peer-to-Peer-Netzwerk (p2p), bei dem jeder Teilnehmer die Transaktionen speichern, einsehen und anweisen kann.

  1. Einen eigenen Node aufsetzen und die Blockchain synchronisieren (Dezentral)
    Um vollständig unabhängig Kryptowährung zu empfangen, laden Sie sich die Software herunter (bspw. den Bitcoin Client). Sie synchronisieren die Blockchain (die Art Datenbank, in der alle Transaktionen gespeichert werden) und können sich dann anschließend Wallets (digitale Briefbörsen) anlegen. Dann können Sie Adressen generieren, die Adresse des öffentlichen Schlüssels dem Kunden geben und mittels privatem Schlüssel Kryptowährung weitersenden. Das System ist vollkommen dezentral. Für einen technischen Laien erfordert dies allerdings einige Einarbeitung!
  2. Einen Drittanbieter nutzen, der Node, Wallet und Schnittstellen zur Verfügung stellt (Zentralisiert)
    Verschiedenste Anbieter ermöglichen es Ihnen nur ein Konto anzulegen und dort den Empfang von Kryptowährung abzuwickeln. Aber seien Sie sich bewusst, dass diese Zentralität Risiken mit sich birgt: Sie müssen dem Anbieter vollkommen vertrauen.

Die Integration in Ihrem Shop ist mittels freier Plugins möglich. Diese werden so konfiguriert, dass sie für Sie das Management der Adressen und Überprüfung der Zahlung abnehmen. Sollten Sie einen Drittanbieter wählen, so stellen diese häufig Module zur Verfügung, die Sie nutzen können.

Beachten Sie immer, dass Sie für jeden Kunden oder gar jede Bestellung eine neue Adresse verwenden, die Sie als „Unterkonto“ betrachten. Bei einer Kryptowährungs-Zahlung wie bei Bitcoin ist es üblicherweise nicht möglich einen „Überweisungsbetreff“ auszulesen, weshalb die Zuordnung nur über die Zahlung an eine neue Adresse möglich ist. Sie können allerdings auch so viele Adressen anlegen wie Sie möchten. Der Adressraum des Bitcoin Netzwerk liegt bei insgesamt 2^160 möglichen Adressen. Das entspricht in etwa der Anzahl der Atome auf der Erde.

Zahlungsdienst-Anbieter

Die nachstehende Liste ist weder vollständig noch als Empfehlung anzusehen. Durch verschärfte ges. Vorgaben und Regulierungen sollte die Wahl eines geeigneten Zahlungsdienst-Anbieters immer zeitnah und individuell erfolgen.

  • BitPay [USA] (Bitcoin und Bitcoin Cash)
  • CoinPayments [Canada] (Neben Bitcoin auch Zahlung in über 775 Altcoins möglich)
  • CoinToPay [Niederlande] (Bitcoin und Forks)
  • PayBear (beta) [UK] (Ethereum und Bitcoin sowie Forks wie Bitcoin Cash)


Und was macht ein Händler mit der Krypto­währung, nachdem der Kunde damit bezahlt hat?

Das ist wohl die wichtigste Frage in diesem Beitrag. Sie können die Kryptowährung, bspw. Bitcoins, halten und auf einen Wertanstieg warten. Sie können diese auch wiederum nutzen, um selbst bei verschiedenen Händlern oder Shops mit Bitcoins zu bezahlen, denn auch bei Ihren Lieferanten wird die Akzeptanz mit der Zeit immer mehr zunehmen.

Sie können die Kryptowährung aber auch direkt zu Euro konvertieren. Dies lässt sich händisch über Marktplätze wie Coinbase oder Kraken realisieren oder automatisiert über einen Dienstleister. Vom Zeitpunkt des Empfanges und der tatsächlichen Umwandlung vergeht jedoch Zeit, die sich bei empfindlichen Margen negativ auswirken kann. Dann ist ein Dienst wie BitPay oder Coinmotion empfehlenswert. BitPay beispielsweise ermöglicht das Einnehmen von Bitcoins und das direkte Umwandeln zu Euro.

 

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