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Papiergeld neigt zur Inflation. Dass es im Moment anders ist, ist einer besonderen Situation geschuldet, die jetzt zu Ende geht, sagen Experten der Deutschen Bank. „Wir werden uns nach einer Alternative umschauen müssen.“

Seit den 70er-Jahren sind die modernen Währungen nicht mehr mit Gold oder anderen Werten gedeckt. Dieses sogenannte Fiat-Geld, abgeleitet vom Lateinischen „es werde“, basiert allein auf dem Vertrauen in Notenbanken und Finanzminister.
Quelle: N24

Es ist ein zentrales Credo der Verschwörungstheoretiker: Das Papiergeld, wie wir es kennen, wird über kurz oder lang seinem inneren Wert zustreben – und der ist Null. Denn seit den 70er-Jahren sind die modernen Währungen nicht mehr mit Gold oder anderen Werten gedeckt.

Dieses sogenannte Fiat-Geld, abgeleitet vom Lateinischen „es werde“, basiert allein auf dem Vertrauen in Notenbanken und Finanzminister. Doch um dieses Vertrauen steht es in Zeiten der billionenschweren Geldspritzen der Notenbanker nicht gerade zum Besten.

Es ist genau dieses Unbehagen, das die Ökonomen der Deutschen Bank in einer aktuellen Studie thematisieren. Bei einer Investorenreise durch Asien sei ausgerechnet dieses Thema, eigentlich nur ein Randaspekt in einem Zukunftspapier der Deutsche-Bank-Volkswirte, plötzlich ganz nach vorn auf die Agenda gerückt.

Das Fiat-Geldsystem ist instabil und anfällig
Die Grundannahme ist, dass das Fiat-Geldsystem, das wir seit 1971 haben, in sich instabil ist und anfällig für Inflationsgefahren“, formuliert Deutschbanker Jim Reid die Bedenken. Das sei kein Thema für morgen oder übermorgen, schränkt er ein. „Aber wenn wir richtig liegen, wird das Geldsystem in der kommenden Dekade seinen ultimativen Test erleben, und wir werden uns nach einer Alternative umschauen müssen.

Quelle: Infografik Die Welt

Was so lapidar klingt, wäre ein Horrorszenario – gerade für deutsche Sparer. Immerhin liegt der Großteil der Altersvorsorge der Deutschen, insgesamt 2,1 Billionen Euro, in Spareinlagen wie Tagesgeld, Festgeld und Girokonto. Etwa eine weitere Billion Euro ist in Lebensversicherungen investiert. Diese Anlageprodukte würden bei einem Untergang des Geldsystems besonders stark an Wert verlieren.

Link zum Beitrag auf WELT N24
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